Robert sagt, ich soll damit aufhören,
Hamburg und Wien zu vergleichen. „Klar, sind die beiden Städte
verschieden, aber irgendwie ist das auch viel zu mühsam zu
erklären.“ Wo er recht hat. Letztendlich liegt der Teufel hier
ausnahmsweise nicht im Detail. Natürlich, ich kaufe mir ein Kugel
Eis auf der Reeperbahn und denke still bei mir, dass die Österreicher
besseres Eis machen – wegen der Nähe zu Italien und so. Muss aber
auch gar nicht sein. Könnte sich um reine Einbildung handeln, weil
ich nun mal zu gerne in Italien Urlaub mache und die Italienerinnen
und Italiener an sich todschick finde. Jedenfalls abseits vom
Eisgenuss, der sich in wenigen Minuten wieder erledigt hat, hadere
ich im hohen Norden mit einigen Dingen, die viel essentieller sind
als Süßigkeiten. In erster Linie nämlich mit dem Wetter.
Das Wetter I – während man sich in Hamburg über 20 Grad und mehr als eine Stunde kontinuierlichen Nicht-Regens freut und vom „Sommer“ spricht (SOMMER???) hat es in Wien 30 Grad, der Himmel ist blau, von früh bis spät, und das länger als nur einen einzigen Tag.
Das Wetter II – Wind, Regen, Sonne, Wind, Sonne, Regen, Sonne, Wind: die Hamburger Wetterentwicklung innerhalb der letzten zehn Minuten.
Ich bin allerdings nicht völlig blind
vor Wetterwut. Es gibt ja auch ein paar Dinge, die an dieser Stadt,
Hamburg, wirklich cool sind. Zwei davon stellen sich spontan ein:
Der kleine Laden – in Wien noch kaum etabliert, in Hamburg absoluter Standard. Die Stadt ist voll von kleinen Läden – Lebensmittel, Wein, Kaffee, Designerware, Bücher. In Hamburg ist es nicht schwer individuell zu kaufen. Leben von der Stange kann, muss aber nicht sein.
Der Bierpreis – ein großes Thema, ein wichtiges Thema. Egal, wie schön der Platz, wie teuer die Läden rundherum, wie hip die Gesellschaft, das Bier in Hamburg ist sehr gut und sehr günstig. Und dann, ein, zwei Bier später, finde ich auch das Wetter in Hamburg ganz ok. Ein bisschen wechselhaft, ein bisschen kalt, aber hey, dafür bleibt das Bier auch lange spritzig.
Das Wetter I – während man sich in Hamburg über 20 Grad und mehr als eine Stunde kontinuierlichen Nicht-Regens freut und vom „Sommer“ spricht (SOMMER???) hat es in Wien 30 Grad, der Himmel ist blau, von früh bis spät, und das länger als nur einen einzigen Tag.
Das Wetter II – Wind, Regen, Sonne, Wind, Sonne, Regen, Sonne, Wind: die Hamburger Wetterentwicklung innerhalb der letzten zehn Minuten.
Ich bin allerdings nicht völlig blind
vor Wetterwut. Es gibt ja auch ein paar Dinge, die an dieser Stadt,
Hamburg, wirklich cool sind. Zwei davon stellen sich spontan ein:Der kleine Laden – in Wien noch kaum etabliert, in Hamburg absoluter Standard. Die Stadt ist voll von kleinen Läden – Lebensmittel, Wein, Kaffee, Designerware, Bücher. In Hamburg ist es nicht schwer individuell zu kaufen. Leben von der Stange kann, muss aber nicht sein.
Der Bierpreis – ein großes Thema, ein wichtiges Thema. Egal, wie schön der Platz, wie teuer die Läden rundherum, wie hip die Gesellschaft, das Bier in Hamburg ist sehr gut und sehr günstig. Und dann, ein, zwei Bier später, finde ich auch das Wetter in Hamburg ganz ok. Ein bisschen wechselhaft, ein bisschen kalt, aber hey, dafür bleibt das Bier auch lange spritzig.
